Buchsli September 2017

Mitte September und nur noch wenige Tage bis zur historischen Abstimmung  „Altersvorsorge 2020“

Eigentlich wollte Buchsli während seinen lange  Ferien politisch abstinent leben, zusammen mit Bea das Leben in der Bretagne geniessen. Letzteres tut er ausgiebig.  Seine Stimmungen wechseln allerdings fast so schnell wie am Pointe du Raz das Wetter.  Aber politische Abstinenz liegt einfach nicht drin.

Der Abstimmungskampf beschäftigt Buchsli auch weit ab vom Geschütz.  Über die Zukunft der AHV wird heftig gestritten. Die Abstimmungsvorlagen kommen nicht einfach daher, das können sie auch nicht. Der ausgehandelte Kompromiss ist nicht das Gelbe vom Ei, so wie das bei Kompromissen  eben oft der Fall ist. Die Emotionen gehen hoch, gefochten wird einmal  mehr mit ungleich langen Spiessen.
Buchsli möchte der Sache auf den Grund gehen, studiert Argumente und Gegenargumente, will den Durchblick bekommen, wie das so schön heisst. Den bekommt er aber nicht. Zu kompliziert, so oder so zu interpretieren, Halbwahres, Halbfalsches, ganz Wahres, ganz Falsches. Also bleibt nur, wie so oft das Rechts-Links-Schema. Vereinfacht würde das heissen: wenn die Bürgerlichen Nein sagen, wird Buchsli Ja sagen.

Nur, Verfeinerungen des Schemas sind natürlich immer wieder gefragt und nicht verboten. Dazu verhilft aktuell, beispielsweise Daniel Lampart, Chefökonom des SGB (schon wieder so ein Linker!) in work 01.09.2017 s.12
„Wer Nein stimmt, schenkt den Unternehmen Milliarden – auf Kosten der AHV“
Lampart begründet natürlich seine Behauptung und fordert Buchslis Gehirnwindungen erneut zur Arbeit auf. Wobei wir wieder oben angelangt wären.

Die Luft wird dünn für diese Vorlage. Tut wenigstens Abstimmen ihr lieben Leute. Und wenn euch das Ganze zu kompliziert ist, nehmt halt in Gottes Namen Buchslis  Schema zu Hilfe und tippt links. Nicht allzu links, sonst seit ihr wieder bei den Nein Sagern.

Und vergesst nicht: die Unteren stimmen in diesem Lande erstaunlich oft so, wie wenn sie zu den Oberen gehören würden. Aber das sieht Buchsli möglicherweise wieder einmal aus seiner Froschperspektive. Obere und Untere gibt es bekanntlich  bei uns gar nicht…

2 Kommentare zu “Buchsli September 2017

  1. Andreas Leuze

    ja, tatsächlich, heute zum ersten mal „Büchsli“
    durch Informant „Hörbi“ qua zu Fall, weil wir schon ewige Freunde sind, quasi „Kombattantes“ über alle Grenzen hinweg…
    kurz: ich schreibe Euch aus Hamburg, wo die
    „Altersarmut“ schon länger an die Elbbrandung
    wellt… n.b. ich wollte noch nie als Jg.43 reich sein. Aber hier in dieser Stadt der Millionäre
    bist du nix ohne Kohle (Geld) ! Bei Euch sicher nicht viel anders !?
    Höre gerade „Get up stand up, if you are for
    your rhigts“ von old Bob Marley….
    In diesem Sinne unterstreiche ich voll Euren
    Büchsli-Text zur Altersvorsorge 2020.
    Kombattante Andreas Leuze

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