Buchsli Februar 2015

Auch Buchsli wird zum Schnäppchenjäger und sucht beispielsweise im Coop für mich und dich Billigprodukte mit herunter geschraubten Preisen. Aber das wird immer schwieriger. Eine grosse Menge ist schon mit zwei Preisen geschmückt, meistens rot. Der eine für Dummköpfe, der andere für zweifüreinsbewusste Konsumenten. Tendenz steigend.

Für das Jagen von Hasen gibt es Jatgesetze. Von Produzenten gejagte Schnäppchenjäger sind Outlaws. Wo bleibt da der Konsumentenschutz?

Die Entwicklung entwickelt sich, kein Zweifel. Buchsli stellt sich das so vor:
Einkaufen im Supermarkt. Wägeli füllen, zur Kasse düsen und dort einen Preis aushandeln. Zeitsparend am besten einen für das ganze Wägeli. Die Wartenden Kunden können beim Feilschen mithalten. Echte Marktstimmung ist angesagt.
Dazu professionelles Designe. Orientalischer suq oder afrikanischer market, vielleicht untermalt mit Sound von Dollar Brand. Ein Dorfmarkt aus den Anden wäre auch verkaufsfördernd. Das Personal könnte problemlos folkloristisch eingekleidet werden. Oder man holt die Protagonisten aus den entsprechenden Kulturen. Falls sie nicht schon da sind. Ob Buchsli das noch erleben darf?

Unsere Heimat entwickelt sich. Von der Hüslischweiz zum Schnäppchenland. Es lebe die freie Marktwirtschaft.

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