Aktuell

STORCHENJAHR 2024

Sontag, zwölfter Mai 2024 kurz vor Mitternacht

Aktuell überlebte nur ein Jungstorch. Details siehe https://www.laebihus.ch < aktuell

Heute lebt nur noch ein Junges auf dem Läbihusdach. Der Nachzügler hat es nicht geschafft. Was frühmorgens abgelaufen ist, wissen wir noch nicht. Wir nehmen an, dass der Milan, der immer wieder hoch über dem Nest kreist, endlich seine Beute gekriegt hat. Eher unwahrscheinlich, dass unser Hausfreund, der Marder der „Bösewicht ist.
Wir kriegen das noch raus und vielleicht hat ja jemand von Euch Beobachtungen gemacht?

Seit gestern sind sie zu dritt, oben auf dem Dach. Und auch der Nachzügler, dem wir eher wenig Überlebenschancen gegeben haben, ist schon fast so gross, wie seine älteren Geschwister. Jedenfalls ist die Freude über den Nachwuchs gross und auch das Wetter gibt sich nicht mehr so garstig, wie noch vor wenigen Tagen.

 

Den Webcam findet ihr hier. Wie immer sind Kommentare, Informationen zu Beobachtungen, Fragen und Antworten auf Aktuell möglich und sehr geschätzt. Warum sind sie so selten geworden?
unbedingt das kleine „mehr“ anklicken, wenn Sie Kommentare abgeben und Replies machen wollen.

Von wegen Finanzen: Dankheigit, wenn ihr das Läbihusbudget  auch im kommenden Flugjahr entlastet. Ganz besonders engagiert und grosszügig tut das der Natur- und Vogelschutzverein Münchenbuchsee MVM und der Gemeinnützigen Frauenverein Münchenbuchsee GFM. Dankheigit d’s tusigmale.

IBAN: CH68 0844 0961 6743 0003 0

 

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291 Kommentare zu “Aktuell

  1. hörbi frutige

    Alexandra ud Ursula Dankheigit für die Ringdaten. ich werde sie zr Identifizierung weiterleiten und bin gespannt was wir über die „Neue“ erfahren.

    Mit herzlichen Grüssen..
    hörbi frutiger

    Reply
  2. Marianne Wyss

    Am 26.02.2024 um 15:35 schrieb Marianne Wyss :

    Guten Tag Herr Frutiger

    Ich finde es sehr schön dass Sie sich damals FÜR ein Storchennest auf Ihrem Haus entschieden haben und wir dies nun auch live über die Webcam verfolgen dürfen. Vom Boden aus sieht man ja nicht so viel J Ich habe nie Bücher geführt wer wann ins Nest zurück kam. Ist Adular dieses Jahr nicht etwas früher zurück? Leider ist die „Störchin“ ja nicht Amelie, weiss man ob sie unterwegs „verunglückt“ ist oder ob sie noch lebt? Wenn sie noch lebt was passiert wenn sie Adular dann wieder in Anspruch nimmt, oder würde sie dann direkt wieder vertrieben werden? Ich habe gelesen dass Störche eigentlich sehr treu sind und sich dann jedes Jahr wieder bei ihrem jeweiligen Nest treffen. Mich überrascht auch dass sie die Winter nicht gemeinsam verbringen.. warum auch immer..

    Nun freue ich mich jedoch wieder auf sehr viele schöne Storchenmomente J

    Ach ja… es wäre NOCH schöner wenn man die Störche auch auf dem ganzen Dach beobachten könnte (wenn sie neben dem Nest stehen sieht man sie in der Cam nicht mehr, aber dann von der Strasse aus wenn ich mit dem Auto vorbeifahre) sowie von Kopf bis Fuss wenn sie im Nest stehen (momentan werden die Köpfe von der Cam öfters mal nicht mehr erfasst)

    Alles Gute und freundliche Grüsse

    Marianne Wyss

    Reply
    1. hörbi frutiger

      Guten Abend Frau Wyss. Dankheigit für das spannende Mal. Ein Aufteller ist das.
      Ich denke auch, dass Adular etwas früh gelandet ist. Manchmal würde ich unsere Gäste auf dem Läbihus gerne etwas fragen. Dass Amélie nicht gelandet ist kann verschiedene Gründe haben. Wir müssen leider annehmen, dass sie nicht mehr lebt. Nur 50% überleben beispielsweise die beschwerliche Reise. Diese wird, nicht zuletzt klimabedingt, immer anspruchsvoller. Die Population geht in Europa mehrheitlich zurück. Bei uns steigt sie an. Der Storch ist noch lange nicht geschützt. Darum auch das Engagement auf dem Läbihusdach.
      Störche sind Nesttreu. Das heisst das Männchen kommt in der Regel zurück und wartet auf seine Partnerin. Wenn sie zu spät, oder nicht ankommt gibt’s dann halt die Neue. Das Storchenpaar trennt sich schon vor, oder währen der Reise in den Süden. Das Zusammenleben dient der Arterhaltung und nur dieser und findet im Norden und nicht im Süden statt. Störche welche hier bleiben, und es werden immer mehr, sind keine Zugvögel mehr. Ob sie es wieder werden können wissen wir noch nicht. Das ganze hoch komplexe System wird verändert. Im Klartext: Wir Menschen verändern diese Systeme mit Folgen, die schwer abzuschätzen sind.

      Die ernsthafte Auseinandersetzung mit dem Storchenzeugs soll die Freude am täglichen Geschehen nicht trüben. Im Gegenteil. Dozierende Drohfinger bringen nichts.

      Mit herzlichen Grüssen…

      hörbi frutiger

      Reply
  3. Priska

    Hallo du hübsche Storchendame.
    Vielleicht wäre der Name Bella passend oder da Du Dich im Kanton Bern befindest auch Berna😃

    Warten wir es ab, wie Du heißen wirst……, oder der Name ist was Du bist….

    Reply
  4. hörbi frutiger

    Liebe Priska. Berna wäre ein schöner Name. Er kommt in die engere Auswahl.
    Herzlichen Dank dafür…

    hörbi frutiger

    Reply
    1. hörbi frutiger

      Liebe Marianne. Herzlichen Dank für die Buchsi/Buchsli-Vorschläge. Da könnten wir uns was dazu kreier. „Buchsli meint“ ist allerdings mein Pseudonym wenn ich etwas schreibe.
      Einen erholsamen Schlaf wünsche ich uns…

      hörbi frutiger

      Reply
  5. Alexandra

    mir sind eben noch folgende mögliche Namen begegnet:

    Bianca – Blanca – Bonita – Bijou – Belinda

    …. isch ja fasch so ufregend wie e Name für ds Chind sueche:-)

    Reply
  6. Klaus Jörg

    Diese Störche sind echt clever. Bereits mehrmals, wenn ich mich von ausserhalb dem Läbihus näherte, standen die Zwei nahe beieinander, turtelnd auf dem Kaminhorst. Zärtlich zupften sie sich gegenseitig in den Halsfedern herum. Es sah so aus, als möchten sie sich nicht à la merci de tout le monde ständig mit der Kamera ins Wohnzimmer schauen lassen. 😜

    Reply
    1. hörbi frutiger

      Die Frage von wegen Privatsphäre habe ich mir schon gestellt, bevor wir den webcam installiert haben.
      Ich dachte, dass Störche wohl kaum eine Privatsphäre haben. Aber Vorsicht. Forschungsergebnisse zeigen, dass die Psyche von Tieren um einiges komplexer ist, als wir uns das vorstellen.
      Spannen dazu die Sternstunde Philosophie vom 18.02.2024. Jane Goodal widerlegt beispielsweise die These, dass nur Menschen in der Lage sind, Werkzeuge herzustellen. Beobachtung von Schimpansen in der freien Wildbahn über Jahre. Sehr lesenswert.
      Also zumindest Respekt und Achtung wenn wir sie beobachten.
      Mit herzlichen Grüssen…
      hf

      Reply
  7. Flurina

    Wie wäre der Name Berfin?
    Er bedeutet „Schneeglöckchen“ und das wäre doch passend da die Störchin ja wie das Schneeglöckchen ein Frühlingsbote ist.

    Reply
  8. MD

    Im Moment ist ein Storch im Horst ohne Beringung……vielleicht ist
    die Partnersuche für Adular noch nicht abgeschlossen?

    Reply
    1. hörbi frutiger

      Das könnte spannend werden. Und möglicherweise auch brutal. Kämpfe um Nestbesitz und Partner*innen werden heftig ausgetragen. Bleiben Sie dran und Dankheigit für Ihre Beobachtung.
      hf

      Reply
  9. Bea

    Guten Abend Herr Frutiger

    Danke für ihre Antwort.

    Ich habe den Kommentar geschrieben, Name und Adresse eingegeben, aber nach dem Absenden kam eine Fehlermeldung.

    Scheinbar beobachten wir nicht zur gleichen Zeit, denn ich habe wirklich mehrmals, resp. jedesmal gesehen, dass „SIE-die Neue“ auf Adular steigt. Auch heute Nachmittag wieder.
    Lasse mich gerne überraschen, was da noch alles passiert.

    Liebe Grüsse
    Bea

    Reply
  10. Hörbi Frutiger

    Guten Morgen liebe Bea. Was die Fehlermeldung soll, werden wir hoffentlich noch rauskriegen.

    Und Ihre Beobachtungen stimmen. Sehr oft hockt Nr. 408. eben sie, oben. Das ist nicht unüblich im Storchenleben und auch der Grund, dass das Paarverhalten nicht zur eindeutigen Geschlechtsbestimmung taugt. Und dann ist es ja manchmal auch schwierig, das „wer ist wer“ anhand der Ringdaten zu bestimmen.
    Dazu kommt noch, dass Störche sehr emanzipiert sind. An ihrem Brutverhalten kann man sie auch nicht unterscheiden. Mann und Frau machen alles zusammen. Wie das in unserer emanzipierten Gesellschaft schon lange der Fall ist. !!!
    Eier legen und Gebären ist allerdings „immer noch“ Frauensache. Auch bei Störchen. So konnte ich Amélie beim Eierlegen zweimal beobachten. Eine (schon fast) eindeutige Geschlechtsbestimmung.
    Amélie trug ihren Ring am linken Bein. Adular, so wie heute, am Rechten. So konnten wir die Beiden immer und einfach unterscheiden. Ring am rechten- oder am linken Bein hat übrigens auch nichts mit dem Geschlecht zu tun. Beringt wird im geraden Jahr, rechts und links im ungeraden.

    Das ist alles hoch interessant und Teil der Auseinandersetzung mit Biodiversität.
    Eigentlich liegt meine Motivation für das ganze Storchen-Business allerdings anderswo. Der nicht mehr realisierbare Traum vom Fliegen. Der Storch als begnadeter Flug-Küstler, Gleitfug-Star, Thermik-Spezialist, Langstrecken-Profi. Wenn ich ihn in Gedanken auf seinen Flügen begleite, ersetzt mir das ein wenig, dass ich nicht mehr mit dem Gleitschirm unterwegs sein kann.

    Mit herzlichen Grüssen…

    hörbi frutiger

    Reply
    1. hörbi frutiger

      Dankheigit für die gute Message.
      Das erste Ei wäre da, aber die Beiden scheinen nicht, oder noch nicht brütend zu wollen. Sie basteln offensichtlich lieber an ihrer Behausung rum. Das haben wir auch schon in früheren Jahren erlebt.
      Könnte auch sein, dass das erste Ei nicht befruchtet ist. Bald wird es weitere Eier geben.
      Mit herzlichen Grüssen…
      hf

      h frutiger

      Reply
  11. Benny G.

    Da sind es jetzt schon dr-Ei-er!
    Beim Legen der Eier kann man raufzählen und wenn die Küken da sind, muss man leider allzuoft wieder runterzählen.
    PS. Der Berner Storch hat sechs Eier; ich denke, das kommt nicht gut.

    Reply
    1. hörbi frutiger

      Lieber Benny G. Dankeigit für Ihre Message. Weil die Beiden immer noch am Nest bauen und die Seitenränder in der Mitte hoch ziehen, ist die Sicht auf die Eier schwieriger geworden. Heute, am Ostersamstag scheinen es vier zu sein.
      Das ganze Geschehen auf dem Dach passiert vierzehn Tage früher , als letztes Jahr. Ein Kälteeinbruch ist zu erwarten. Kein Problem, wenn die Jungen noch im Ei sind. Nachher schon. Darum wären noch ein, zwei Eier eine gute Sache.

      Reply
      1. Benny G.

        Danke Herr Frutiger, Ihnen und den Störchen recht frohe Ostern mit vielen Eiern – die Störche haben sie noch nicht mal bemalt!
        Übrigens: Benjamin ist der fürsorglichste und netteste Storch den ich kenne. Er macht dauernd an Amélie rum und putzt sie.
        Freundliche Grüsse Benny

        Reply
        1. hf

          lieber Benny G.
          Ja, der neue Partner von Amélie ist ein Lieber.
          Nur, sein „fürsorgerliches Putzen“ hat natürlich nicht nur altruistische Gründe. Es geht da auch um das Fressen von Parasiten aus Amélie’s Gefieder. Und umgekehrt.
          Dankheigit für Ihre Message mit herzlichen Grüssen…
          hörbi frutiger

          Reply
  12. Aeschlimann R.

    HalloLäbihus und Storchenfreunde da sind wir wieder ! Was war wohl heute Aufregendes los im Storchennest ??? Um 14.00 zufällig im Internet.. Ein Geklapper, abfliegen des einen Storches, Ankunft in kurzer Zeit- Eier sogar einmal ohne Erw. Stoerche- Ein dritter Storch hoerte ich ?? Es hat sich dann wieder beruhigt. Es wuerde mich eine Antwort freuen. Es Gruessen die Hegemer…R.

    Reply
    1. hf

      Ja schau mal einer an. Aeschlimann’s sind wieder online.

      1400: Zwei Störche überfliegen das Läbihus. Das passt Beni und Amélie gar nicht. Dann wird halt geklappert. Geklappert wird übrigens auch, als Begrüssung nach längerer Abwesenheit.
      Unterschiede in der geklapperten Kommunikation können nur mit feinsten elektronischenGeräten festgestellt werden. Aber sie werden und die Forschung läuft.
      Aus den vier Eiern wird in wenigen Tagen Nachwuchs kommen.
      Und es ist zu hoffen, dass dieser die angesagte Kälteeinbrüche überlebt.

      hörbi frutiger

      Reply
  13. Marianne

    Wenn ich das richtig sehe sind bereits 2 Küken geschlüpft. Herzlich willkommen und einen guten Start ins neue Leben 🙂

    Reply
  14. Klaus Jörg

    Ich sehe das auch so. Bin total baff. Nun wünsche ich den Storcheneltern bald wärmeres und trockeneres Wetter.

    Reply
  15. hf

    Liebe Marianne, lieber Klaus. Ich habe offen gesagt die Orientierung verloren und bin froh für eure Beobachtungen.
    Die zwei Jungen müssen wohl schon einige Tage alt sein. Sie sind schon recht gross. Grösser, als das beim Verlassen der Eier üblich ist. Warum sie noch nicht in gefüttert werden ist mir auch nicht klar.
    Von wegen Nestbau finde ich die beiden Alten rechte Chaoten.
    Dynamisch wird das Geschehen auch noch durch die vielen ungebetenen Gäste.
    Manchmal hocken sie zu viert auf dem Dach. Möglicherweise sind auch die drei Jungen von Amélie dabei. Leider konnte ich ihre Ringdaten nicht ablesen. Ich bräuchte da Beobachter#innen.
    Mit freundlichen Grüssen…
    hörbi

    Reply
  16. MD

    Konnte heute Mittag zuschauen wie die beiden Geschlüpften schon richtig
    mit Appetit Regenwürmer gefuttert haben….es schein ihnen gut zu gehen…..

    Reply
  17. Aeschlimann Ruth + Bruno.

    Die kleinen Stoerche sind gewachsen !!!!! REGENWUERMER ? Nein danke … Wir wollen groessere Haeppli/Portionen. Konnten die STOERCHE beim Schichtwechsel beobachten. Um 18.00Uhr. Begruessungsritual Klappern zur Begruessung. Dann Abflug. Eben Schichtwechsel – Wie schoen muss es sein die Freiheit zu bekommen und auf Suchtour zu fliegen. Programm : sich ernaehren und dem Nachwuchs Leckere Sachen im wunderbar eingerichteten ?? Kropf ???? Fachsprache ???? zu transportieren. EN GUETE mitenand.En schoene Sunntig. Schichtwechsel bewusst ausfuehrlich-fuer JENE die es nicht gesehen haben. Es gruessen die HEGEMER.

    Reply
  18. MD

    Habe heute noch ein drittes Junges gesehen, ist natürlich viel kleiner als die beiden anderen…..und die Chancen wohl eher gering, dass es genug zu fressen bekommt…..

    Reply
    1. hf

      Guten Abend lieber MD. Den Nachzügler habe ich auch gesehen. Seine Chancen zu überleben sind wohl eher gering. Das sehe ich auch so. Seine Geschwister sind schon zu gross und seine Eltern füttern ihn nicht. Somit ist er, so traurig das ist, ein „Nestrauswurf-Kandidat. Warten wir‘s ab.
      Dankheigit für ihre wichtigen Beobachtungen.
      hörbi frutiger

      Reply
  19. Klaus Jörg

    Habe heute kurz reingeschaut. Das Kleinste hat ganz eifrig gefressen. Bin gespannt ob es durchhält.

    Reply
  20. hf

    Lieber Klaus. Das ist erfreulich. Auch die Alten füttern lhn wie seine beiden Geschwister.
    Und noch etwas ist mir aufgefallen: Wenn die Alten klappern wenn Gefahren auftreten, stellt sich bei den Jungen der Todstellreflex ein.
    Und als Antwort an dich Lou: das vierte Ei liegt noch im Nest. Es ist wohl unbefruchtet und als Spiegelei ach nicht mehr zu gebrauchen.
    Lebe Grüsse an alle Storchenfans…
    hf

    Reply

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